Wahlprogramm 2015

Unser Selbstverständnis

Agieren statt blockieren

Das StuPa der vergangenen Legislatur hat es nicht geschafft einen AStA zu wählen. Trotz eindeutiger Mehrheitsverhältnisse führten taktische Spielchen dazu, dass die Studierenden ein Jahr ohne ordentliche Vertretung gewesen sind. Studierende verschiedener Fachrichtungen aus der Fakultät 4 wollen wieder eine handlungsfähige Vertretung abseits ideologischer und parteitaktischer Vorstellungen. Wir wollen einen pragmatischen Ansatz in der Studierendenvertretung für alle KommilitonInnen, unabhängig ihrer politischen Überzeugungen. Wir sind der Überzeugung, dass die Studierendenschaft mehr verbindet als die Mauern im StuPa vermuten lassen.

Pragmatismus statt Ideologie

Politikverdrossenheit ist auch ein Problem in der Universität. Das heißt nach unserer Meinung nicht, dass Studierende unpolitisch sind, sondern dass die politisch Agierenden sich in parteipolitisch motivierten Grabenkämpfen versuchen und die Interessen der Mehrheit der Studierenden vergessen werden. Wir haben ein anderes Verständnis davon wie wir vertreten werden wollen. Diskussionen fangen immer unten an. Der einzelne Student muss seine Meinung äußern können und ernst genommen werden. Als parteiungebundene Liste können und wollen wir uns stärker an den Interessen der Studierenden orientieren.

Selbstbewusstsein statt Obrigkeitshörigkeit

Wir wollen und brauchen eine starke Studierendenvertretung, die uns selbstbewusst gegenüber der Universität und dem Rektorat vertritt. Ein AStA der auf Anweisung – wie beim Sommerfestival – handelt, vertritt nicht die Studierendenschaft gegenüber der Uni, sondern er rechtfertigt das Agieren des Rektorats gegenüber den Studierenden. Ein selbstbewusster, unbequemer AStA ist nötig um das Bestmögliche für die Studierenden zu erreichen. Einen neuen AStA werden wir dazu drängen.

Machtverteilung statt Zentralismus

Die Aufgaben des StuPas und des AStAs sind wichtig. Aber Macht muss “von unten” wachsen. Der Ausgangspunkt einer jeden Diskussion muss der einzelne Student sein. Diese zu erreichen übersteigt die Möglichkeiten der übergeordneten Gremien bei Weitem. Mögliche Ausgangspunkte hochschulpolitischer Diskussionen können die Fachschaftsräte, autonomen Referate und unabhängige Initiativen bilden. Diese sind aber dem AStA gegenüber immer im Hintertreffen, da sie ausschließlich ehrenamtlich arbeiten und dies gerne machen. Es gilt daher diese finanziell und organisatorisch zu stärken, in alle Diskussionen einzubeziehen und zu informieren. Demokratie stärkt wer Macht verteilt.

Transparenz statt Verschleierung

Die Geheimniskrämerei beim AStA Sommerfest zu dem (offenbar) finanziellen Desaster zeugt auch davon, wie wenig Vertrauen der AStA in die verfasste Studierendenschaft hat. Die eklatanten Fehler müssen breit diskutiert werden, alleine um weitere Fehler dieser Art vorzubeugen. Der AStA verwaltet das Geld, es gehört aber der Studierendenschaft! Auch die Gremienarbeit muss transparenter werden. Es ist oft nicht einsehbar, welches Gremium zuständig ist, was es macht, wer die Zusammensetzung festlegt. Es muss klar kommuniziert werden, an wen man sich mit welchen Fragen und Problematiken wenden kann.

Kluges Wirtschaften statt Verschwendung

Uns ist klar, dass die Mittel der verfassten Studierendenschaft beschränkt sind, auch sind AStA und StuPa nur Verwalter der Mittel. Die Prioritäten in der Mittelverwendung sind offenkundig nicht an den Wünschen der Studierenden orientiert. Auch ist der 1/3 Anteil der FSRe an den Geldern der verfassten Studierendenschaft wiederherzustellen, um sinnvolle Hochschulpolitik auf allen Ebenen zu gewährleisten.

Universität statt Schule

Seit der Einführung der Bachlor-, und Masterstudiengänge hat sich die Hochschule sehr stark an die Schule angenähert. Dies ist allerdings nicht im Sinne eines Studiums, wir wollen studieren und keine weiteren Jahre in der Schule verbringen. Ebenfalls orientiert sich das Studium mittlerweile verstärkt an der Wirtschaft, die Forschung verliert zunehmend an Relevanz. Gutes wissenschaftliche Arbeiten ist nur erschwert möglich. Trotz Regelungen im Hochschulzukunftsgesetz (HZG) bestehen einige DozentInnen nach wie vor auf Anwesenheitspflichten in Veranstaltungen aller Art. Alleine diese Tatsache ist in unseren Augen eine Verschulung des Studiums in einer Art und Weise, die wir nicht hinnehmen wollen.

Verständigung statt Ausgrenzung

Gerade die Sprachbarriere stellt für ausländische Studierende eine große Hürde dar. Daher sind wir für eine mindestens zweisprachige (deutsch und englisch) Veröffentlichung offizieller Mitteilungen, Newsletter und relevanten Informationen. Ausländische Studierenden müssen von Seiten der Universität jede mögliche Unterstützung bis zum angestrebten Abschluss erhalten.

Toleranz statt Diskriminierung

Unabhängig welchen Glauben, welche Identität man hat, es darf keine Diskriminierung geben. Wann immer es möglich ist, muss Toleranz gefördert werden. Dazu müssen Räume geschaffen werden und erhalten bleiben, um sich mit sich selbst und auseinander zu setzen. Ausdrücklich zählen wir religiöse Vielfalt, sexuelle Selbstfindungsprozesse, alternative Arten zu Lieben und zu Leben und eine freie Interpretation des eigenen Lebens dazu.

 


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Unsere Mitglieder

Fak4StuPa? Was ist das? Wer ist das? Kenn ich die?

Diese Fragen werden sich Studierende der Universität Siegen wohl momentan sehr oft stellen.
Kein Wunder, denn wir sind eine sehr junge Liste und damit du uns kennenlernst, stellt sich jeder hier kurz vor.

 

avatar Sebastian Windhövel

 

 

 

avatar Daniel Henn

 

 

 

avatar Benedikt Schmitz

 

 

 

avatar Tobias Becker

 

 

 

avatar Alexander Steltenkamp

Informatik Bachelor, 4.Semester

 

 

avatar Andreas Beutler

 

 

 

avatar Antonia Vitt

 

 

 

avatar Anna Rauschert

 

 

 

avatar Quy Don Mac

 

 

 

avatar Angelina Baldus

 

 

 

avatar Andre Beging

 

 

 


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Unsere Wahlwerbung

Hier findet ihr einen Teil unserer tollen Plakate für die StuPa-Wahl 2015

Plakat_Agieren_thumb Plakat_Autonomie_thumb Plakat_parteilos_thumb Plakat_Verschulung_thumb

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